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Wärmespeicher Anlage:

   
    Die Wärmepumpe ist ein zukunftsicheres Heizsystem und besitzt alle Eigenschaften, um den herkömmlichen Heizkessel zu ersetzen. Eine Wärmepumpe ist eine Maschine, die Wärme liefert und dabei mehr Nutzenergie abgibt, als sie verbraucht. Die Energie, welche sie scheinbar aus dem Nichts herbeizaubert, wird der Erde, dem Grundwasser oder der Luft entzogen. Diese Energie ist praktisch unerschöpflich und wird von der Natur gratis zur Verfügung gestellt. Die Wärmepumpe macht diese Energie nutzbar mit weniger Primärenergieeinsatz und ohne Schadstoffemissionen vor Ort.    
  Funktionsweise:  
   

Eine Wärmepumpe funktioniert im Prinzip wie ein Kühlschrank. Aber mit umgekehrtem Nutzen: Sie entzieht der Umwelt gespeicherte und kostenlose Sonnenwärme, die sie von niedriger
auf die gewünschte höhere Temperatur pumpt.
Dazu braucht sie etwas Energie – in der Regel Strom –
für den Antrieb: Mit nur 30% Antriebsenergie
erzeugt die Wärmepumpe 100% Nutz- und Heizenergie.

   
  Funktionsschema: Über einen geschlossenen Kreislauf «entziehen» Erdwärmesonden und Erdregister dem Untergrund Wärme. Als Wärmeträgerflüssigkeit dient dabei mit Frostschutz angereichertes Wasser. Die gewonnene Wärme wird mit Hilfe einer Wärmepumpe auf die zur Raumheizung und allenfalls zur Wassererwärmung benötigte Temperatur angehoben.
Die Länge von heute gebräuchlichen Erdwärmesonden variiert zwischen 50 m und 250 m, womit eine von der Tages- und Jahreszeit unabhängige Temperatur erreicht wird.
 
 
Erdwärmesonden sind vertikale Erdreich-Wärmetauscher, in denen eine Wärmeträgerflüssigkeit zirkuliert. Derartige Anlagen haben sich technisch und wirtschaftlich sehr bewährt. Bis heute befinden sich in der Schweiz schon über 20'000 Erdwärmesonden in Betrieb. Erdregister bestehen aus horizontalen, bis in eine maximale Tiefe von 3 m verlegten Rohrsystemen, die dem Erdreich Wärme entziehen. Die Funktionsweise ist dabei praktisch identisch mit derjenigen von Erdwärmesonden.
 
  Die Vorteile: Die Wärmepumpe nutzt erneuerbare Energiequellen. Dadurch werden fossile Energieträger geschont und dieUmweltbelastung (z.B. CO2-Emmissionen) massiv reduziert. Man braucht weder Tankraum noch Kamin. Damit fallen auch die Kosten für Kaminreinigung und Heizungskontrolle weg. Und man bleibt unabhängig von der ungewissen Preisentwicklung auf dem Erdölmarkt.
 
  Kosten: Die Kosten variieren je nach Grösse und Wärmebedarf eines Hauses und der genutzten Umweltwärmequelle. Werden alle Kosten – d.h. die Investitions-, Betriebs- und Verbrauchskosten (z.B. für Heizöl, Gas und Strom) – berücksichtigt, ist eine Wärmepumpen-Heizung nur unwesentlich teurer als eine Feuerungsanlage.
 
  Bilder:

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    a) Wärmespeicheranlage:
Wärmepumpe (links) und Warmwasserspeicher(rechts)
b) Detailansicht
c) Verteiler des Flächenkollektors
 
    Falls Sie Fragen zu einzelnen Anlagen haben,
rufen Sie uns an, oder schicken Sie doch
gleich eine » E-Mail...
   
         
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